Cellulosedämmung

Cellulosedämmung – Alternative zur Mineralwolle

Top Dämmeigenschaften bei Sommerhitze.

Cellulose wird aus recyceltem Holz und Papier gewonnen. Der Dämmstoff kann als Platten- sowie auch als Einblasdämmung verwendet werden. Dies macht ihn besonders bei der Sanierung von Gebäuden interessant, bei denen das bestehende Dach erhalten bleiben soll. Die Kosten für Cellulose liegen zwar über der vielfach verbreiteten Mineralwolle, allerdings bekommt man dafür auch sehr gute Dämmeigenschaften in Bezug auf sommerlichen Hitzeschutz. Auch im Bereich der klassischen Neubauten im Einfamilienhausbereich ist der Einsatz von Cellulose eine mögliche Alternative.

Calciumsulfatestrich

Calciumsulfatestrich – für moderne und glatte Oberflächen

Früher: Anhydritestrich.

Calciumsulfatestrich wird als Fließestrich eingebracht. Er ist nach ein bis zwei Tagen begehbar und nach zwölf bis 14 Tagen verlegereif. Gegenüber dem häufiger eingesetzten Zementestrich eignet er sich nicht für dauerhafte Feuchtigkeitseinwirkung und ist somit gerade im Außenbereich eher ungeeignet. Zudem wird er vor der Verlegung des jeweiligen Fußbodenbelags noch geschliffen und grundiert, was einen entsprechend hohen Aufwand mit sich bringt. Durch das Schleifen lassen sich allerdings sehr moderne und gleichzeitig glatte Oberflächen herstellen, weshalb ein Belag nicht mehr zwingend erforderlich ist. Calciumsulfatestrich ist jedoch nicht kostengünstiger als ein klassischer Fußbodenaufbau mit Zementestrich.

Brennwertkessel

Brennwertkessel – für eine effizientere Heizung

Die Kosten sind überschaubar.

Der Brennwertkessel findet sich bei den Heizungsanlagen und zeichnet sich dadurch aus, dass er auch die im Abgas vorhandene Wärme über spezielle Wärmetauscher nutzt. Dies macht die Heizung noch effizienter. Es bildet sich allerdings Kondensat, was entsprechend abgeleitet werden muss. Von daher ist es immer sinnvoll, sowohl beim Neubau eines Hauses als auch bei der Sanierung eines Gebäudes am geplanten Aufstellort der Heizung auch einen Ablauf für Abwasser vorzusehen. Das kann bereits bei der Planung kostengünstig berücksichtigt werden. Die Kosten für einen Gasbrennwertkessel sind überschaubar und machen durchaus auch im Neubau Sinn.

Blitzschutz

Blitzschutz – sinnvolle Investition angesichts zunehmender Gewitterlagen

Bei der Planung sollte die Lage des Grundstückes berücksichtigt werden.

Die zunehmenden Gewitterlagen im Sommer bringen auch vermehrt Blitzeinschläge mit sich, was wiederum den Blitzschutz vermehrt in den Fokus rückt. Was heute hauptsächlich bei Industrieanlagen zum Einsatz kommt, kann auch für das Einfamilienhaus durchaus sinnvoll sein. Die Kosten für Blitzschutz sind beim Hausbau nur selten eingeplant. Je nach Lage des Grundstücks kann es durchaus sinnvoll sein, diese Kosten für einen Blitzschutz beim Haus bauen oder Sanieren einzuplanen. Müssen nach einem Blitzeinschlag die Elektroinstallation in Teilen erneuert oder hochwertige Geräte neu angeschafft werden, hat man das Geld unter Umständen schnell wieder raus.

Teilweise wird eine Erdung des Gebäudes über die Regenfallrohre vorgesehen. Eine solche Variante wirkt allerdings nur sehr eingeschränkt und stellt keinen wirklichen Blitzschutz dar. Bei der Gebäudemodernisierung kann es ratsam sein, über die Nachrüstung eines Blitzschutzes zumindest nachzudenken.

Bewehrung

Bewehrung – für mehr Stabilität

Wegen der Stahlpreis-Schwankungen kann die Bewehrung die Baukosten beeinflussen.

Die Bewehrung besteht aus Stahleinlagen, die vor oder während dem Betonieren in ein Bauteil eingebracht werden. Sie geben dem Bauteil Stabilität und fangen Zuglasten von äußeren Bauteilen auf. Durch die eingesetzte Bewehrung können die Baukosten beeinflusst werden. Da der Stahlpreis Schwankungen unterliegt, ist hier auch mit Kostenabweichungen zu rechnen. Ein solide Bewehrung sollte in jedem Fall erstellt werden. Dafür wird unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten eine entsprechende Bewehrungsplanung erstellt. Eine Grundlage dafür ist das idealerweise vorhandene Baugrundgutachten.

Beton

Beton – ein künstlicher Stein

Einteilung in unterschiedliche Druckfestigkeitsklassen.

Beton wird aus Zement, Wasser und einer Gesteinskörnung sowie bei Bedarf mit entsprechenden Betonzusätzen hergestellt. Im frischen Zustand noch verformbar, erstarrt er während der Trocknung zu einem künstlichen Stein. Beton wird in unterschiedliche Druckfestigkeitsklassen eingeteilt, aber auch nach dem Ort der Herstellung: Transportbeton oder Ortbeton, der direkt vor Ort hergestellt wird. Frisch betonierte Oberflächen müssen vor direkter Sonneinstrahlung geschützt und bis zur Aushärtung feucht gehalten werden.

Bauträger

Der Begriff des Bauträgers

Beim Kauf vom Bauträger wird Grunderwerbsteuer auf Grundstück und Gebäude fällig.

Der Bauträger errichtet Gebäude (Häuser oder Wohnungen) auf einem eigenen Grundstück. Diese veräußert er dann komplett nach Fertigstellung. Entsprechend wird die Grunderwerbsteuer sowohl für das Grundstück als auch für das darauf errichtete Gebäude fällig.

Im Wohnungsbau findet man typischerweise Bauträger, die spätere Eigentumswohnungen als kompletten Bauabschnitt fertigstellen und dann an die Verkäufer übergeben.

Baunebenkosten

Baunebenkosten – oft einkalkuliert, summieren sie sich schnell zu einem fünfstelligen Betrag

Der Begriff Baunebenkosten ist meist ein sehr ungeliebtes Wort bei Bauherren. Hat die Familie sich das Haus ausgesucht, das genau zum Budget passt, und der Anbieter nennt sogar einen Pauschalpreis dafür – dann kommt das leidige Thema der Baunebenkosten.

Baunebenkosten fallen unweigerlich bei jedem Neubau an, aber genauso auch bei einer umfassenden Modernisierung oder Sanierung. Bei diesen Kosten handelt es sich um sämtliche Kosten beim Haus bauen, die nicht die Herstellung des Gebäudes direkt – also Handwerksleistung im weiteren Sinne – betreffen. Es sind die Kosten für die Planung eines Neubaus, für Hausanschlüsse, Genehmigungen, örtliche Gebühren, Kosten für Versorger und einiges mehr. Die Baunebenkosten können sich beim Neubau eines Hauses schnell auf einen ordentlichen fünfstelligen Betrag summieren. Die Höhe der Baunebenkosten beim Bau eines gewöhnlichen Einfamilienhauses können sich schnell auf mehr als 25.000 Euro belaufen.

Bedenken Sie, dass bei den meisten Häusern zum Pauschalpreis auch keine Außenanlagen, Wege oder Hofflächen inbegriffen sind. Das sind zwar keine echten Baunebenkosten, aber wer möchte schon gerne aus der Haustür hinaus in ein Matschloch steigen? Planen Sie also auch dafür unbedingt entsprechendes Budget ein!

Bauleiter

Bauleiter – Schlüsselfigur für einen erfolgreichen Hausbau

Der Bauleiter verfügt über das umfassende fachliche Know-how, kennt die Ausführungsplanungen und koordiniert die beteiligten Unternehmen.

Der Bauleiter ist eine Schlüsselfigur für den erfolgreichen Hausbau oder eine Sanierung. Die Kosten für den Bauleiter sollten in jedes Hausbauvorhaben mit eingeplant werden. Er vertritt die Interessen der Bauherren, legt aber auch sein Augenmerk auf einen reibungslosen Ablauf und wird bei technischen Fragen einbezogen. Beim Kauf direkt von einem Haushersteller sind die Kosten für die Bauleitung üblicherweise im Pauschalpreis enthalten. Es ist Ihnen natürlich freigestellt,  gegebenenfalls auch zusätzlich einen eigenen Bauleiter zu beauftragen, der mit auf das Projekt schaut.

Bauherr

Bauherr – der Verantwortliche für die Einhaltung des öffentlichen Baurechts

Der Bauherr ist dafür verantwortlich, dass eine geplante Baumaßnahme dem öffentlichen Baurecht entspricht.

Als Verwantwortlicher für die Einhaltung des Baurechts beim Haus bauen kann sich der Bauherr entsprechenden Spezialisten bedienen, was in der Realität meist Architekten oder entsprechende Hausanbieter sind. Ebenfalls bestellt der Bauherr die Bauleitung. Er kann die Bauleitung und die Planung beim Neubau eines Hauses auch selbst übernehmen, wenn er die geforderten Fachkenntnisse vorweisen kann.