Erst die Dämmung, dann die Heizungsanlage?

Die Frage nach der „richtigen“ Reihenfolge wird im Rahmen einer Gebäudesanierung immer wieder gestellt: Erst die Dämmung, dann die Heizungsanlage – oder umgekehrt?

Die Frage nach der „richtigen Reihenfolge“ bei einer Renovierung stellt sich nicht mehr, wenn es sich um Einfamilienhäuser, Reihenhäuser oder kleine Mehrfamilienhäuser handelt. Die früher gefürchtete „Überdimensionierung“ der Heizungsanlage ist heute kein Problem mehr, so die Energiesparaktion Hessen in einer Pressemitteilung.

Die Vorgehensweise bei einer Sanierung ergibt sich oft auch aus der Notwendigkeit: Wenn der Kessel kaputtgeht, wird der Kessel erneuert, und wenn ein Bauteil instandgesetzt werden muss, verbessert man dessen Wärmeschutz. Damit ist auf einfache Weise der Weg jedes Hauses zum Energiesparhaus vorgezeichnet. In der Regel führen diese „Sechs Schritte“ zum Ziel: Dämmung der Außenfassade, Dämmung des Daches, Neue Verglasung als Zwei- oder Dreischeiben-Wärmeschutz-Isolierverglasung, Kellerdeckendämmung, Einsatz effizienter Heizsysteme, Solaranlage zur Warmwasserbereitung.

Der „Energiepass Hessen“, ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, ist eine Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude. Er zeigt die Schwachstellen eines Hauses auf, ermittelt Einsparpotenziale und schlägt Handlungsmöglichkeiten vor. Der „Energiepass Hessen“ wird zum Selbstkostenpreis von 37,50 Euro angeboten.

Weitere Informationen finden Interessierte hier. Einen Überblick über Fördermöglichkeiten bietet der „Förderkompass Hessen“. Die Hessische Energiespar-Aktion ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA). Gerne geben Ihnen auch die Sanierungsexperten von WAIBACH Living weitere Informationen an die Hand.

Für Kinderzimmer sind geklebte Bodenbeläge ideal

Mit geklebten Bodenbelägen schaffen Sie bei Neubau oder Sanierung die besten Voraussetzungen dafür, dass Ihr Nachwuchs im Kinderzimmer wunderbar herumtoben kann.

Der ideale Bodenbelag im Kinderzimmer ist komplett geklebt, sorgt für warme Füße und dämpft das Auftreten.

Auf einmal ist das Saft-Glas verschüttet oder unbedacht auf ein Stück Knete getreten. In Kinderzimmer kann es schon mal hoch hergehen, nutzen die Kleinen „ihre“ eigenen vier Wände doch zum Toben und Tollen. Die meiste Zeit verbringen sie dabei wohl auf dem Boden, über den sie rennen und springen oder auf dem sie malen, basteln und lesen. Deshalb sollte man beim Neubau eines Einfamilienhauses oder einer schlüsselfertigen Renovierung daran denken, dass der gewählte Belag im Kinderzimmer für warme Füße sowie ein weiches und leises Auftreten sorgt. Unabhängig davon, welchen Belag die Eltern wählen, lassen sie diesen dazu am besten vollflächig kleben.

Ein Kinderzimmer ist nicht bloß Kinderzimmer, in der Phantasie seiner Bewohner lädt es ein zu allerlei Entdeckungstouren. Hier avancieren Kids zu kommenden Musik-Stars einer Castingshow oder begeben sich auf Piratenabenteuer. Dabei wird neben den Möbeln vor allem auch der Fußboden strapaziert, weshalb dieser den Anforderungen der Kleinen gerecht werden muss. Fußwarm und nicht zu hart sollte er sein, dazu idealerweise auch Trittschall dämmen. Eigenschaften, die beispielsweise Teppichböden sehr gut erfüllen. Pflegeleicht und strapazierfähig sind Vinylböden, die es einer enormen Zahl von Designs gibt. Holzbeläge wie Parkett sind von Haus aus natürlich und warm. Entscheidend ist, dass unabhängig vom Belag anerkannte Prüfstandards eingehalten werden. Erkennbar am Ü- und CE-Zeichen sowie im Fall von Teppichböden am TÜV- und GuT-Siegel.

Egal welcher Belag gewählt wird: Es ist ratsam, ihn vollflächig fest auf den Untergrund zu kleben. Dies reduziert den Gehschall und verspricht eine lange Nutzungsdauer bei jahrelang überzeugender Optik. Die feste Verbindung sorgt bei Fußbodenheizungen für eine optimale Wärmeleitung. Sind Bodenbeläge lose oder schwimmend verlegt, ergeben sich durch den Spieltrieb der Kinder häufig Geräusche oder sogar Beulen oder Falten. Stolperfallen sind daher nicht ausgeschlossen. Zwischen Vinyl-Planken und Parkettelementen können sich Fugen bilden. Sind die Beläge dagegen fest mit dem Untergrund verbunden, kommt es zu keinen Schwingungen, störenden Geräuschen oder Schäden.

Das Kleben gibt dem Belag den benötigten Halt, sodass er sich nicht verformen kann und der Boden belastbarer wird. Durch das Kleben gibt es außerdem keine isolierende Luftschicht unter dem Belag, weshalb bei einer Fußbodenheizung die Wärme schneller in den Raum gelangt. Wechselt der Belag zwischen den jeweiligen Räumen, lassen sich durch das Kleben auch Übergangsschienen umgehen und die Beläge sich fließend auf gleicher Höhe verlegen. Die Verbindung zwischen Bodenbelag und Untergrund lässt sich sogar wieder lösen, z. B. mit entsprechenden Haftfixierungen oder Trockenklebern. Ob lose oder fest: In jedem Fall ist eine fachgerechte Untergrundvorbereitung die Basis für langlebige Fußböden. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auch bei der Baubegleitung von WAIBACH Living.

Mit am wichtigsten ist für Eltern jedoch die Gesundheitsverträglichkeit des Fußbodens für ihre Kleinen. Er muss schadstofffrei sein, weshalb zum Kleben und Verlegen des Bodenbelages nur zertifizierte Werkstoffe zum Einsatz kommen sollten. Entsprechende Emissionssiegel wie der EMICODE oder der Blaue Engel geben hier Hilfestellung und zeigen an, welche Kleb- und Baustoffe wohngesund und nachhaltig sind. Schließlich sind speziell in Innenräumen und insbesondere dem Kinderzimmer umweltfreundliche Materialien das A und O. So lässt sich ganz unbesorgt und bei bester Gesundheit Toben und Tollen.

Informationen zum Kleben von Bodenbelägen hat die IBK – Initiative Bodenbeläge kleben online unter www.ibk-fussboden.de gesammelt.

Text und Foto: IBK/as

Öko-Produkte fürs Haus auf einen Blick erkennen

Gesundheits- und Umweltsiegel sind ein hilfreicher Indikator, wenn Sie nachhaltig neu bauen oder schlüsselfertig sanieren möchten.

Die Deutschen ernähren sich immer umweltbewusster. Für einen gesunden Körper spielt aber nicht nur die Ernährung eine Rolle, sondern auch das Umfeld. Umso wichtiger ist daher den Menschen ein wohngesundes Zuhause.

Wer neu baut oder renoviert, legt immer stärker Wert darauf, dass im Zuge der Nachhaltigkeit ökologische Baustoffe zum Einsatz kommen. Gleichzeitig sollen diese aber den Geldbeutel nicht zu sehr belasten. Hilfestellung geben Öko-Siegel wie der EMICODE, der lösemittelfreie und gesundheitlich unbedenkliche Baustoffe prüft und auszeichnet. Diese sind aber nicht teurer als herkömmliche Artikel, da sie bereits den Standard darstellen.

Menschen verbringen rund 90 Prozent ihres Lebens in geschlossenen Räumen, wo Bodenbeläge neben Wand und Decke die größte Fläche darstellen. Lufthygiene ist daher ein bedeutendes Kriterium, um sich munter und wohl zu fühlen. 73 Prozent der Deutschen wünschen sich ein wohngesundes Zuhause, fanden die Marktforscher von YouGov für den Großhändler MEGA eG in einer Umfrage heraus. Mit 62 Prozent sind fast zwei Drittel der Deutschen laut YouGov deshalb auch dazu bereit, für gesundheitlich unbedenkliche Böden mehr Geld auszugeben.

Ein hilfreicher Indikator sind hierfür entsprechende Gesundheits- und Umweltsiegel. Allerdings sind diese laut YouGov-Umfrage bisher nur für jeden Dritten beim Kauf von Produkten für das Bauen und Renovieren entscheidend. Gerade Öko-Label wie zum Beispiel das EMICODE-EC1-Siegel zeigen aber an, welche Baustoffe und -produkte für die Gesundheit am verträglichsten und damit sauber sind. Der Clou: Für Kleb- und Verlegewerkstoffe, die das EC1-Label auf der Verpackung tragen, muss man keineswegs tiefer in die Tasche greifen. Da der EMICODE auf dem Markt bereits den Standard darstellt, sind mit ihm ausgezeichnete Baustoffe nicht teurer als herkömmliche Produkte.

Seit über 20 Jahren prüft der EMICODE nachhaltige sowie umwelt- und gesundheitsverträgliche Baustoffe und zertifiziert sie mit dem EC1-Siegel. Unabhängige Fachlabore sichern mittels regelmäßiger Stichprobenkontrollen die Qualität. Wer bei der Produktwahl auf das richtige Siegel achtet, atmet unbelastete Raumluft ein, schützt seine Gesundheit und schont gleichzeitig auch noch die Umwelt. Und das alles, ohne dafür deswegen einen höheren Preis bezahlen zu müssen.

Text und Foto: GEV/@Dean Drobot/123rf.com

Der Boden: die Visitenkarte ihrer Wohnung

Betreten Personen einen Raum, nehmen sie laut Psychologen wie Ekkehart Frieling als allererstes die Fläche wahr, auf der sie sich bewegen. Erst dann richtet sich der Blick auf Wände, Decken und Mobiliar. Somit ist der Boden die Visitenkarte eines jeden Raums.

Wer sich im neuen Haus oder nach einer schlüsselfertigen Sanierung neu einrichtet, hat beim Boden die Qual der Wahl: Entscheidet man sich für Teppich, Laminat, Parkett oder ein Designboden?

Je nach Raum unterscheiden sich die Anforderungen an den Bodenbelag. Es gilt, zwischen schickem Aussehen, hoher Belastbarkeit, einfacher Pflege und Komfort abzuwägen. Wichtig ist aber, was einem selbst gefällt. Wählen Bauherren und Renovierer die richtige Ausführung, lässt sich Parkett etwa auch im Bad problemlos einsetzen. Ein wichtiger Tipp: Bodenbeläge sollten vollflächig mit dem Untergrund verbunden werden, damit sie trotz Belastung jahrelang schön bleiben. Außerdem erhöht sich so der Wohnkomfort und selbst unterschiedlichste Böden lassen sich makellos durch mehrere Räume hinweg verlegen.

Egal, ob Purismus, Klassik, Landhausstil oder wilder Mix – in der heutigen bunten, globalen Welt ist bei der Einrichtung vor allem eins entscheidend: der eigene Geschmack. Um sich sein Zuhause je nach Gusto zu gestalten, spielt der Bodenbelag eine Hauptrolle. Er „verkleidet“ die gesamte Wohnfläche und bildet mit Wänden und Decke den Kokon für Möbel und Co. Doch welcher Bodenbelag soll es am Ende sein? Entscheidend dafür ist der eigene Geschmack. So ist Parkett als typisches und hochwertiges Einrichtungselement der guten Stube auch in Küche und Bad einsetzbar. Es kommt nur auf die Parkettart und die Verlegung mit einem geeigneten Kleber an. Anders als Laminat lässt sich der Holzboden nach Jahren der Nutzung durch Abschleifen und Versiegeln wieder auffrischen.

Teppichböden gibt es in unzähligen Variationen mit viel Gestaltungsspielraum und meist geringer Aufbauhöhe. Weiche, wärmende Textilbeläge kommen gerne in Kinderzimmern sowie im Schlaf- und Wohnbereich zum Einsatz. Die schallschluckenden Eigenschaften textiler Bodenbeläge werden auch häufig in Büroräumen genutzt.

Vinyl-Designböden sind sehr strapazierfähig sowie wasser- und fleckenbeständig und werden in unglaublich großer Zahl an Dekoren angeboten. Ob Kochduelle, Planscherei im Bad, Wettrennen mit dem Bobbycar oder Haustiere – die Bodenbeläge machen alles mit und sie sind leicht zu reinigen. Da sie stilvoll und gastlich wirken, eignen sie sich für nahezu alle Wohnräume, sogar für „Nasszellen“.

Egal, welchen Bodenbelag man wählt – die gewünschte lange Nutzungsdauer erreichen nur vollflächig auf den Untergrund geklebte Beläge. Denn lose Beläge sind stets in Bewegung und damit in gewisser Weise unkontrolliert. Teppich- oder Designböden können sich bei entsprechender Belastung, zum Beispiel bei Möbelrollen, wölben und es entstehen Wellen. Sind Vinyl-Planken oder andere Belagselemente nicht fest mit dem Boden verbunden, kommt es mit der Zeit zu unschönen Fugen. Bei der sicheren, festen Anbringung bleibt die Optik dagegen langfristig schön. Zudem lassen sich fließende Übergänge und ein einheitliches Niveau bei der Verlegung durch mehrere Räume auch im Materialmix schaffen – ganz ohne Stolperfallen und Übergangsprofile. Besonders bemerkenswert: der Raumschall verringert sich in der Regel spürbar. Im wärmeleitenden Zusammenspiel mit einer Fußbodenheizung ist das vollflächige Kleben alternativlos.

Beim Einbau eines Bodenbelages, unabhängig ob lose oder geklebt, ist die wichtigste Maßnahme immer die professionelle Vorbereitung des Untergrundes. Dafür sollte man stets den Fachmann beauftragen. Hier stehen Ihnen die Experten von WAIBACH Living gerne jederzeit zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an: +49 6184 20557-0.

Beim Bodenverlegen werden moderne Werkstoffe verwendet, die keine Lösemittel enthalten und sehr emissionsarm sind. So bleibt die Raumluft angenehm und unbelastet. Man erkennt entsprechende Produkte am EMICODE EC1-Siegel oder dem Blauen Engel. Im Ergebnis entsteht ein schöner und qualitätsvoller Boden, über den sich die ganze Familie über Jahre hinweg freuen kann.

 

Text und Foto: IBK/as