Luft holen und gesund bleiben

Daheim fühlen sich die Menschen in der Regel am sichersten – doch auch dort kann ihre Gesundheit gefährdet sein: in der Raumluft.

Der Großteil des Lebens spielt sich in Innenräumen ab, überwiegend in den eigenen vier Wänden. Umso wichtiger ist, dass zuhause eine gute Luft herrscht: frei von Schadstoffemissionen durch Möbel, Bauprodukte und andere Gegenstände.

Wer neu baut, saniert oder renoviert, sollte daher gerade bei Verlegewerk-, Kleb- und Dichtstoffen sowie Spachtelmassen auf emissionsarme Produkte setzen. Sie sind leicht erkennbar an entsprechenden Gütesiegeln wie dem EMICODE.

Nach einer YouGov-Umfrage im Namen der Velux Gruppe sind sich drei von vier Menschen nicht bewusst, dass die Raumluft bis zu fünf Mal stärker verschmutzt sein kann als die im Freien. Vor allem Kinderzimmer sind oft von schlechter Luft betroffen, da sie in der Regel weniger gelüftet werden. Die Folge können Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen und Allergien sein. Baustoffe, Farben, aber auch Möbel können nämlich Schadstoffe aussondern und so daheim das Wohnklima belasten. Begünstigt wird dies dadurch, dass Häuser heute sehr viel dichter gebaut werden. Ohne spezielle Lüftungssysteme wird die Luft immer dicker, wodurch sich das Risiko für derartige Beschwerden erhöht. Hier ist für den Luftwechsel ein regelmäßiges (Stoß-)Lüften wichtig.

Beim Kauf von Bauprodukten prüfen schon heute acht von zehn Deutsche, ob diese wohngesund und umweltverträglich sind (Quelle: Wohngesundheit Deutschland Studie 2018/2019, BENZ24 und Marktforschungsinstitut Innofact). Rund zwei Drittel vertrauen Gütesiegeln – sie zeichnen teilweise aber ökologische statt wohngesunde Produkte aus. Diese stammen zwar aus nachhaltigen Rohstoffen, sind aber nicht zwingend schadstofffrei. Letztere lassen sich beispielsweise durch das Gütesiegel EMICODE erkennen.

Wer ein Zuhause mit unbelasteter Raumluft wünscht, sollte also neben Möbelwahl und Lüften auch auf die richtigen Baustoffe achtgeben. Speziell wenn Teppich, Parkett, Vinylboden und Co. verlegt werden. Unabhängig vom ausgewählten Bodenbelag ist eine professionelle Vorbereitung des Untergrunds entscheidend. Damit es am Fußboden später keine Schäden sowie Schimmel- oder Geruchsbildung gibt, sollte der Untergrund eben, fest, sauber und trocken sein. Hier wird am besten ein Fachhandwerker zu Rate gezogen, der ganz genau weiß, worauf zu achten und wie vorzugehen ist. Bei der Untergrundvorbereitung als auch bei anderen Arbeiten an Wand und Decke muss das richtige Material eingesetzt werden. Dieses sollte möglichst geringe Emissionen und Ausdünstungen aufweisen, damit die Lufthygiene wenig belastet wird.

Für ein wohngesundes und schadstofffreies Zuhause empfehlen sich Bau- und Verlegewerkstoffe mit entsprechendem Prüf- und Gütelabel. So wie das EMICODE-Siegel – es zeichnet seit 22 Jahren verschiedene Produkte für das Bauen und Verlegen hinsichtlich ihrer Emissionen aus. Um eine unbelastete Raumluft zu gewährleisten, prüfen unabhängige Labore über mehrere Wochen die Produkte der Hersteller. Nur wer die strengen Grenzwerte einhält, darf sich mit dem EC1-Siegel schmücken. Dass die Werte auch eingehalten werden, stellen danach regelmäßige, unangekündigte Stichprobenkontrollen sicher. Mit dem EMICODE lässt sich daheim sorgenfrei Luft holen, im Wissen um die eigene Gesundheit.

Weitere Informationen zum EMICODE unter www.emicode.com

Text: as/GEV, Foto: @ Antonio Guillem/123rf.com

Licht und Luft rein, Insekten raus!

Bienen und Spinnen sind nützliche Tiere, das lernen Kinder bereits in der Schule. Trotzdem möchte niemand gern seinen Lebensraum mit ihnen teilen.

Fliegengitter sind die beste Lösung, um zu verhindern, dass Insekten in der warmen Jahreszeit, in der Fenster und Türen eines Hauses häufig offen stehen, die eigenen vier Wände erobern. Hochwertige Produkte sorgen außerdem dafür, dass die kleinen Krabbeltierchen zwar draußen bleiben, Luft und Licht aber trotzdem freie Bahn haben.

Wer in den Bau- oder Fachmarkt geht, wird auf eine Hülle und Fülle an verschiedenen Varianten treffen. Immobilienbesitzer sind deshalb gut beraten, sich im Vorfeld Gedanken über Montage und Beschaffenheit ihres zukünftigen Insektenschutzes zu machen. Liegt der Fokus auf einer dauerhaften Lösung? Ist ein Produkt ohne Bohren gefragt? Sollen Pollen direkt mit aufgehalten werden? Qualitätsunterschiede sind zum Beispiel beim Material zu finden. Vom einfachen Polyestergewebe bis hin zu hochwertigem Fiberglasreicht die Palette. Bei der Wahl sollte ein Augenmerk darauf gelegt werden, dass der Werkstoff Lichtdurchlass und Durchsicht gewährt, damit der Insektenschutz nicht den Blick aus dem Fensterbeeinträchtigt.

Es gibt bereits ab Werk fertig montierte Insektenschutzfenster und -türen. Insektenschutzrahmen und -rollos können aber auch problemlos im Nachhinein angebracht werden. Besonders leicht zu handhaben sind Klemm- bzw. Spannrahmen, da sie einfach ohne Bohren und Schrauben in die Innenseite der Fensterlaibung geklemmt und im Winter abgenommen werden können. Bei Klapp-und Schieberahmen handelt es sich um dauerhafte Lösungen, die von außen am Fensterelement verschraubt sind. Unabhängig von der Variante gilt: Der Insektenschutz muss passgenau sitzen, denn die kleinen Tierchen bahnen sich ihren Weg durch die kleinsten Zwischenräume. Weitere Informationen zum Thema sowie rund um alle Belange, die das Fenster betreffen, erhalten Interessierte auf dem kostenfreien und herstellerunabhängigen Portal www.fensterbau-ratgeber.de. Die Grafik darf mit Bezug zur Pressemitteilung honorarfrei verwendet werden.

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Text und Foto: bpr