Baunebenkosten

Baunebenkosten – oft einkalkuliert, summieren sie sich schnell zu einem fünfstelligen Betrag

Der Begriff Baunebenkosten ist meist ein sehr ungeliebtes Wort bei Bauherren. Hat die Familie sich das Haus ausgesucht, das genau zum Budget passt, und der Anbieter nennt sogar einen Pauschalpreis dafür – dann kommt das leidige Thema der Baunebenkosten.

Baunebenkosten fallen unweigerlich bei jedem Neubau an, aber genauso auch bei einer umfassenden Modernisierung oder Sanierung. Bei diesen Kosten handelt es sich um sämtliche Kosten beim Haus bauen, die nicht die Herstellung des Gebäudes direkt – also Handwerksleistung im weiteren Sinne – betreffen. Es sind die Kosten für die Planung eines Neubaus, für Hausanschlüsse, Genehmigungen, örtliche Gebühren, Kosten für Versorger und einiges mehr. Die Baunebenkosten können sich beim Neubau eines Hauses schnell auf einen ordentlichen fünfstelligen Betrag summieren. Die Höhe der Baunebenkosten beim Bau eines gewöhnlichen Einfamilienhauses können sich schnell auf mehr als 25.000 Euro belaufen.

Bedenken Sie, dass bei den meisten Häusern zum Pauschalpreis auch keine Außenanlagen, Wege oder Hofflächen inbegriffen sind. Das sind zwar keine echten Baunebenkosten, aber wer möchte schon gerne aus der Haustür hinaus in ein Matschloch steigen? Planen Sie also auch dafür unbedingt entsprechendes Budget ein!