Ein Förderprogramme für den ländlichen Raum

Main-Kinzig-Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler haben aufs Tempo gedrückt, um jetzt das im vergangenen Sommer angekündigte Programm zur Stärkung des ländlichen Raums konkret in die Tat umzusetzen. „Die Rahmenbedingungen sind formuliert und die Arbeit kann beginnen“, erklärten sie gemeinsam beim offiziellen Start des Förderprogramms im künftigen Dorfgemeinschaftshaus in Mernes.

„Die finanziellen Zuschüsse sollen ein Anreiz sein für Leben und Arbeiten auf dem Lande“, fassten Thorsten Stolz und Susanne Simmler den Grundgedanken zusammen. Die insgesamt 109 berücksichtigten Orte von Nidderau-Erbstadt bis Sinntal-Oberzell bieten zum Teil hervorragende Argumente, um sich dort niederzulassen. Neben der attraktiven Umgebung, einem hohen Erholungswert, einer guten Infrastruktur und der relativ günstigen Rahmenbedingungen finden sich hier auch interessante Gestaltungsräume.

Das neue Förderprogramm liefert dazu die entsprechenden Anreize, um vor allem die kleinen Orts- und Stadteile als Wohn- und Wirtschaftsstandorte zu stärken. Vorrangig gehe es um die Sanierung und Erweiterung oder auch den Ankauf von leerstehenden Immobilien. Gefördert werden außerdem Investitionen in die Grundversorgung, sofern dabei Arbeitsplätze entstehen.

Landrat Thorsten Stolz verweist darauf, dass sich in den vergangenen Jahren auch im Main-Kinzig-Kreis die Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren teilweise erheblich verändert haben. Bisherige Lösungen und Konzepte passen nicht mehr auf die heutige Situation, hier seien neue Ideen insbesondere für den ländlichen Raum gefragt. „Vor diesem Hintergrund haben Politik und Verwaltung ein Förderprogramm entworfen, um die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in der Region zu sichern“, betont er. Im Mittelpunkt stehen dabei die Lebensräume, die durch sinkende Bevölkerungszahlen, Leerstand, ausgedünnte Grundversorgung und dem Mangel an Wirtschaftskraft sowie Arbeitsplätzen geprägt werden.

Wie die Erste Kreisbeigeordnete erläutert, basiert die definierte Förderregion auf der offiziellen Festlegung des „ländlichen Raums“ aus dem Landesentwicklungsplan. Die berücksichtigten Ortsteile sollten zudem weniger als 3.000 Einwohner haben und eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung nachweisen. Außerdem wurden alle Ortsteile mit dörflichem Charakter und maximal 2.000 Einwohnern in das Programm aufgenommen. Das ergibt für den Main-Kinzig-Kreis eine Liste von 109 der insgesamt 156 Ortsteile.

Laut der Richtlinien können geeignete Projekte mit 30 Prozent der förderfähigen Kosten und maximal 25.000 Euro unterstützt werden. Festgelegt wurden eine Mindestinvestitionssumme von 10.000 Euro und eine verbindliche Bauberatung der Antragssteller. Die Eigenleistung auch in Form von Arbeitsstunden wird entsprechend berücksichtigt. Koordiniert wird das Programm vom Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum, das auch jeweils die Dorferneuerung begleitet.

Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler haben zudem mit den drei Sparkassen im Main-Kinzig-Kreis vereinbart, dass dort ergänzende Kreditprogramme aufgelegt werden. Unter Umständen können auch kommunale Konzepte wie zum Beispiel in Birstein, Biebergemünd und Gründau oder das Programm für preiswerten Wohnraum des Kreises ergänzend in Anspruch genommen werden.

Somit integriert sich das „Förderprogramm Ländlicher Raum“ auf sinnvolle Weise in die bereits bestehende Förderlandschaft. In jedem Fall werden zusätzliche Akzente und Anreize für zukunftsweisende Optimierungen geschaffen, um Menschen im ländlichen Raum zu halten, Zuzug zu fördern und dem Wandel dadurch aktiv zu begegnen. „Unser Programm will darüber hinaus Partner vernetzen, Austausch und Kommunikation fördern und gemeinsame interdisziplinäre Projekte und Initiativen konstruktiv begleiten“, erläutert Susanne Simmler.

Dabei soll der bürokratische Aufwand begrenzt werden, wie das einseitige Antragsformular beweist. Auf die jeweiligen Projekte wird dann ein Bewertungskatalog angelegt, um die Förderfähigkeit im Detail zu prüfen. Auch wenn die verbindlichen Entscheidungen jeweils zu festen Termine getroffen werden, so erhalten die Antragsteller vorab eine inhaltliche Rückmeldung. Mit dem Start des Programms sind in den kommenden Wochen auch mehrere öffentliche Informationsveranstaltungen in den betroffenen Städten und Gemeinden geplant. Insgesamt ist das Programm auf fünf Jahre angelegt mit jeweils einer Million Euro Fördersumme. Informationen finden sich ab sofort auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises .

Text und Foto: Pressestelle Main-Kinzig-Kreis

Energieeinsparung durch Wärmeschutzglas

Die Hessische Energiespar-Aktion informiert über Möglichkeiten der Gebäudemodernisierung: Energieeinsparung an Fenstern und Außentüren.

Viele hessische Wohngebäude sind zumindest noch teilweise mit einfachverglasten Fenstern ausgerüstet, die oftmals auch undichte Rahmenfugen aufweisen. Häufig bestehen auch Außentüren aus wenig dämmenden Glas- und Rahmenmaterialien. „Solche Fenster und Außentüren verursachen hohe Energieverluste und damit vermeidbare Kosten sowie ein unbehagliches Wohnklima“, so Florian Voigt, Programmleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Bei tiefen Außentemperaturen kühlen die Scheiben bis auf Minusgrade ab („Eisblumenbildung“) und entziehen den Wohnräumen einseitig Wärmestrahlung. Auch bei abgedichteten Fugen liegt hier oft die Ursache unangenehmer Zuglufterscheinungen im Raum. Aus diesen Gründen sollten einfachverglaste sowie undichte Fenster und Außentüren endgültig der Vergangenheit angehören. Auch das „normale“ Zweischeiben-Isolierglas, das etwa zwischen 1970 und 1995 üblich war, hat unzureichende Dämmeigenschaften und sollte bei sich bietender Gelegenheit durch Wärmeschutzglas ersetzt werden. Durch Sanierung oder Erneuerung unzureichender Fenster und Türen mit energiesparenden Verglasungen, Rahmenmaterialien und Dichtungen werden

  • die Energieverluste erheblich verringert
  • erhöht sich die Wohnbehaglichkeit
  • der Schallschutz verbessert.

Fenster kann man auch als „passive Sonnenkollektoren“ bezeichnen. Wärmeschutz-Isolierverglasung sammelt nicht nur die kostenlose Sonnenenergie, sondern bietet auch gleichzeitig die beste Dämmwirkung für die langen dunklen Stunden der Wintertage und der kalten Nächte.

Weitere Informationen zur „Hessischen Energiespar-Aktion“ finden Interessierte hier. Informationen zu entsprechenden Fördermöglichkeiten erhalten Interessierte beim „Förderkompass Hessen“ und bei den Experten für Förderprogramme von WAIBACH Living.
Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt der HessischenLandesEnergieAgentur (LEA).

Text und Foto: Hessische Energiespar-Aktion.

Bauingenieur (m/w) gesucht!

Wir suchen zur Festanstellung einen nachweisberechtigten Bauingenieur (m/w) mit Schwerpunkt Statik, der idealerweise auch zeichnen kann. Wenn jemand einen kennt, der einen kennt…??. Bitte einfach unter 06184/20557-0 oder info@waibach-living.de melden. Wir freuen uns!

200 Euro für Förderverein in Wächtersbach

Wir finden es wichtig, uns auch im sozialen Bereich zu engagieren. Kinder sind unser Fundament, das wir heute für die Zukunft legen. Das Team von WAIBACH Living freut sich sehr, dass wir heute den Förderverein der Elisabeth-Curdts Tagesstätte in Wächtersbach ein klein wenig unterstützen konnten. Vielen Dank Euch für die tolle Arbeit!