Luft-Wärmepumpe

Luft-Wärmepumpe – Wohlige Wärme ohne Komforteinbußen

Bei dieser Technologie wird die Restwärme der Umgebungsluft und der Außenluft genutzt.

Mit einer Luft-Wärmepumpe gelingt dank eines speziellen Kältemittels sogar, noch bei Außentemperaturen von unter null Grad Wärme zu erzeugen. Je kälter die Umgebungsluft ist, desto weniger effizient ist die Heizung. Für gewöhnlich wird noch ein elektrischer Zuheizer verbaut, der das Wasser über Strom erwärmt, so dass die Bewohner in keinem Fall Komforteinbußen haben.

Die Kosten für eine Wärmepumpe sind deutlich höher als beispielsweise für ein Gasbrennwertgerät. Die Effizienz der Wärmepumpe wird mit der sogenannten Arbeitszahl gemessen. Dabei wird der aufgewendete Strom zur Wärmeerzeugung zur erzeugten Wärme ins Verhältnis gesetzt.

Kostenschätzung

Kostenschätzung – Grundlage für das Architektenhonorar

Planen Sie in Ihrem Budget stets einen großzügig höheren Betrag als die erste Kostenschätzung ein!

Die Kostenschätzung des Architekten ist beim Haus bauen die Grundlage für die Honorarermittlung nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) für die Vorplanungsleistung des Architekten. Sie ist in DIN 276 geregelt beziehungsweise in ihre Kostengruppen aufgeschlüsselt. Die Kostenschätzung ist keinesfalls eine absolut zuverlässige Zahl. Falls Sie ein Bauvorhaben planen, sollten Sie zusätzlich zu dieser Schätzung noch ein großzügiges Stück dazurechnen, um bei der Finanzierung nicht Gefahr zu laufen, das Bauvorhaben nicht beenden zu können oder teuer nachfinanzieren zu müssen.

Kontrollierte Wohnungslüftung (KWL)

Kontrollierte Wohnungslüftung (KWL)

Die kontrollierte Wohnungslüftung erfolgt mit Anlagen, die den Luftaustausch im Gebäude gemäß den technischen Anforderungen sicherstellen.

Da heutige Neubauten extrem dicht hergestellt werden, findet bei geschlossenen Fenstern quasi kein Luftaustausch im Gebäude statt. Dadurch bleibt auch die Feuchtigkeit – vom Kochen, Waschen aber auch vom Atmen – in der Raumluft und schlägt sich irgendwann in Ecken nieder. Das führt dann irgendwann zu Schimmelbildung. Daher ist für den Neubau die Erstellung eines Lüftungskonzepts vorgeschrieben.

Es muss nicht zwangsläufig eine Lüftungsanlage sein. Auf Grund des Komforts kommen Lüftungsanlagen jedoch häufig zum Einsatz. Sie führen gleichzeitig erwärmte Raumluft ab und kalte Außenluft zu. Daher muss bei der Wahl einer passenden Lüftungsanlage auf möglichst effiziente Wärmetauscher geachtet werden, um die Heizkosten nicht in die Höhe zu treiben.

Lüftungsanlagen sind relativ hochpreisig. Zu den Baukosten eines Einfamilienhauses können für diese Position gut und gerne mal 10.000 bis 15.000 Euro veranschlagt werden. Es kann aber auch weitaus mehr werden, je nach Wohnfläche und Anforderung an die Lüftungsanlage.

Kernbohrung

Kernbohrung – sauber und staubfrei

Das perfekte Verfahren, um Öffnungen in bestehende Wände einzufügen.

Möchte man an bestehenden Wänden nachträglich saubere Öffnungen herstellen, beispielsweise für Rohrleitungen oder Abluftleitungen, so kann man dies sehr elegant mit einer Kernbohrung erledigen. Dabei wird ein spezielles Bohrgerät mit einer Diamantbohrkrone an der Wand angesetzt und ein Loch mit gewünschtem Durchmesser gebohrt. Der Vorteil ist, dass sich ein sauberes Loch herstellen lässt und kein Staub entsteht, wenn man direkt eine Absaugung beim Bohren verwendet.

Gerade bei der Gebäudesanierung und Modernisierungen kann man mit Kernbohrungen viele Leitungsführungen unkompliziert optimieren. Die Kosten einer Kernbohrung sind sehr günstig und bewegen sich je nach Größe der Öffnung und Dicke der Wand im Bereich von wenigen hundert Euro.

Kalksandstein

Kalksandstein – ein sehr günstiger Mauerstein

Der Kalksandstein wird industriell aus feuchtem Quarzsand und Branntkalk hergestellt.

Kalksandstein gelangt besonders im Wohnungsbau als großformatiger Stein zum Einsatz. Da er so gut wie keine Wärmedämmeigenschaften besitzt, muss er beim Neubau immer mit einer Außendämmung kombiniert werden. Dafür ist er ein sehr günstiger Mauerstein. Der Kalksandstein wird häufig für zweischaliges Mauerwerk (Klinkerfassade) eingesetzt.

Kachelofen

Kachelofen – Inbegriff der Gemütlichkeit

Man unterscheidet zwischen Grundofen und Warmluftofen.

Der Kachelofen ist für viele Menschen im Winter der Inbegriff für Gemütlichkeit und Behaglichkeit. Es gibt ihnen ein urgemütliches Wohngefühl, das brennende Feuer zu sehen und dabei entspannt auf der Couch zu sitzen.

Der Kachelofen unterscheidet zwei Bauarten: den Grundofen und den Warmluftofen. Der Grundofen ist ausschließlich mit gemauerten Zügen hergestellt und kann sehr lange Wärme speichern. Er braucht entsprechend mehr Anlaufzeit um seine Temperatur zu erreichen, da mehr Masse erwärmt werden muss. Der Warmluftofen ist eine Kombination aus einem Heizeinsatz und gemauerten Zügen. Er erreicht relativ schnell seine Temperatur – und wenn die Luftgitter für den Warmluftaustritt geschickt geplant sind, kann mit seiner Wärme unter Umständen ein Großteil des gesamten Hauses geheizt werden.

Wenn Sie die Installation eines Kachelofens im Neubau planen, muss dies bei den statischen Berechnungen bereits bekannt sein, da der Kachelofen ein relativ hohes Eigengewicht hat und die Decke beim Haus bauen entsprechend ausgelegt sein muss. Die Kosten für einen Kachelofen schwanken nach Größe und Ausführung. Es sollten aber mindestens 12.000 Euro im Budget dafür veranschlagt werden. Das ist nicht wenig, aber wer einmal einen Kachelofen besitzt, wird ihn nicht mehr missen wollen.

Installationsschacht

Installationsschacht – beim Neubau von Anfang an einplanen!

Im Installationsschacht werden alle vertikal verlaufenden Leitungen eines Gebäudes zusammengefasst und zu den einzelnen Etagen geführt.

Ein Installationsschacht hat den Vorteil, dass sich beim Haus bauen der Installationsaufwand reduziert und Boden und Wände nicht von mehr Leitungen durchzogen sind als nötig. Im Neubau sollte auch schon beim Einfamilienhaus ein Installationsschacht vorgesehen werden. Er benötigt vielleicht einen halben Quadratmeter Platz und macht dafür viele Installationen einfacher. Zudem kann man ihn zu späterer Zeit für Nachrüstungen wieder verwenden.

Bei der Gebäudesanierung ist die Leitungsführung häufig eine Herausforderung. Daher kann es sinnvoll sein, einen Installationsschacht mit kleinen Deckendurchbrüchen nachzurüsten. Das verursacht nur unerhebliche Kosten, macht die Installation aber auch bei der Modernisierung weniger aufwändig und damit günstiger.

Innenputz

Innenputz – die Kosten sind überschaubar

Der Innenputz sorgt für eine glatte und ebene Wandoberfläche.

Wenn es beim Neubau eines Hauses um die Auswahl des Innenputzes geht, sollte auf einen möglichst diffusionsoffenen Putz geachtet werden, um einen gewissen Austausch von Feuchtigkeit zwischen Wand und Raumluft zuzulassen. Der Innenputz kann anschließend tapeziert werden. Heute stellt man häufig glatte Wände her, die farbig gestrichen werden oder durch Filzputz eine feine Struktur erhalten. Beides ist sowohl beim Neubau als auch bei einer Sanierung und Modernisierung möglich. Die Kosten für den Innenputz sind überschaubar. Er muss nur auf Mauerwerk aufgebracht werden. Trockenbauwände können ohne Putz weiterbearbeitet werden.

Hausanschluss

Hausanschluss – Strom, Wasser, Telefon und Co.

Beim Neubau plant man heutzutage einen Hausanschlussraum mit ein, in dem alle Leitungen zusammenlaufen.

Zum Hausanschluss zählen beim Neubau eines Hauses der Anschluss der Hauptversorgungsleitungen wie Wasser, Abwasser, Strom, Telefon und Gas an das Gebäude. Häufig gibt es dafür einen sogenannten Hausanschlussraum, in dem alle Verbindungen von und nach außen zusammenlaufen. Wenn Sie ein Haus neu bauen, wird ein solcher Raum für gewöhnlich explizit eingeplant, weil es sinnvoll ist, alle technischen Einrichtungen in einem gemeinsamen Raum zu haben. Im Fall einer Sanierung oder Modernisierung kann es unter Umständen – je nach Umfang der Maßnahme – sinnvoll sein, einen solchen Hausanschluss-Raum einzurichten. Die Kosten für Hausanschlüsse fallen unter die Baunebenkosten.

Hangwasser

Hangwasser – wird oft auch als „drückendes Wasser“ bezeichnet

Wenn der Regen nicht im Boden versickert…

Als Hangwasser bezeichnet man beim Neubau eines Hauses Niederschlagswasser, das an einem Hang nicht versickert, sondern sich unter Umständen an der Keller- oder Hauswand staut und entsprechenden hydrostatischen Druck erzeugen kann. Hangwasser wird oftmals auch „drückendes Wasser“ genannt.