Elektroinstallation

Elektroinstallation – hier muss stets ein Fachmann ran

Eine falsche Installation kann weitreichende Folgen haben.

Die Elektroinstallation hat immer waagrecht oder senkrecht zu erfolgen. Generell sollte sie nur von einem entsprechend sachkundigen Fachmann geprüft oder verändert werden. Es besteht Lebensgefahr! Eine falsche Elektroinstallation kann weitreichende Folgen wie Brand oder elektrische Schläge nach sich ziehen.

Bei der Sanierung oder Modernisierung von Bestandsgebäuden sollte die Elektroinstallation durch einen Fachmann immer eine feste Position bei der Kostenplanung sein. Gerade in alten Gebäuden ist die Elektroinstallation alles andere als zeitgemäß und muss überprüft und meistens auch erneuert werden. Das fällt nicht ganz kostengünstig aus, bringt neben der höheren Sicherheit aber auch einen erhöhten Komfort mit sich. Man hat immerhin die Gelegenheit, Schalter und Steckdosen dort nachzurüsten, wo vorher keine waren. Sowohl beim Neubau eines Hauses als auch bei der Sanierung ist zu überlegen, ob man die Neuinstallation direkt in Verbindung mit einem BUS-System durchführt.

Edelstahlschornstein

Edelstahlschornstein – witterungsbeständig und einfach einzubauen

Der Edelstahlschornstein wird häufig bei der Nachrüstung von Kaminöfen an der Außenwand eingesetzt.

Ein Edelsteinschornstein ist witterungsbeständig und vergleichsweise einfach in ein Haus einzubauen. Gleichzeitig ist er unempfindlich gegen das Kondensat, das sich möglicherweise im Inneren bildet. Moderne Holzöfen sind so effizient, dass die Abgastemperatur sehr niedrig ist und die Wärme gar nicht ausreicht, um bis zur Mündung des Schornsteins zu kommen. Es bildet sich also Kondensat und somit Feuchtigkeit im Schornstein. Gleichzeitig bietet die glatte Oberfläche des Edelstahlschornsteins dem Rauch nur wenig Widerstand.

Drainage

Drainage – auch Dränage

Eine Drainage wird etwas unterhalb des tiefsten Punktes eines Hauses um das Gebäude herum verlegt.

Die Drainage soll ankommendes Wasser drucklos, aber zügig abführen. In Kombination mit der Abdichtung ist die Drainage eine wirkungsvolle Methode, ein Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen. Beim Neubau eines Hauses mit Keller ist der Einbau zu empfehlen, da die Kosten sehr überschaubar sind und der Einbau beim Haus bauen vor der Verfüllung des Arbeitsraums ohne weiteres mit erledigt werden kann.

Das Drainagerohr ist ein perforiertes Kunststoffrohr, welches in einer mit Flies ummantelten Schotterpackung eingebettet ist. Wichtig ist, dass das Wasser auch zügig zum Drainagerohr vordringen kann und sich nicht an der Außenwand oberhalb schon staut. Oberhalb der Drainage müssen beim Haus bauen also wasserdurchlässige Schichten hergestellt beziehungsweise an der Kellerwand eine Perimeterdämmung mit Dränfunktion eingebaut werden.

Dielenboden

Dielenboden – authentisch und solide

Beim Sanieren alter Fachwerkhäuser findet sich immer wieder Dielenboden aus dem 19. Jahrhundert.

Der Dielenboden kommt wieder immer mehr in Mode. Inzwischen gibt es vielfältige Möglichkeiten, einen Dielenboden beziehungsweise eine Dielenboden-Optik herzustellen, inzwischen sogar mit sogenannten Klickböden. Findet man während einer Sanierung einen gut erhaltenen Dielenboden vor – häufig verdeckt von PVC und Teppichschichten – ist das eine wunderbare Basis für einen wirklich authentischen und soliden Holzobden. Häufig finden sich beim Sanieren von alten Fachwerkhäusern noch Dielenböden aus dem 19. Jahrhundert. Sie warten nur darauf wieder zu neuem Glanz erweckt zu werden. Dies ist allerdings sehr arbeits- und auch kostenintensiv. Häufig wurden alte Dielenböden früher mit Ochsenblut gestrichen, um sie haltbar zu machen. Dies muss dann mühevoll abgeschliffen und der Boden mit einem modernen Lack versiegelt werden. Das Ergebnis kann sich aber in jedem Fall sehen lassen. Ein solcher Boden in Verbindung mit modern gestalteten Decken und Wänden bringt ein angenehmes Wohnklima in frisch sanierte Altbauten. Das ist definitiv etwas ganz besonderes, das man im neu gebauten Einfamilienhaus so einfach nicht hinbekommt.

Dachsanierung

Dachsanierung – wenn die Oberfläche porös und löchrig wird

Flachdächer älteren Baujahres brauchen besonders häufig eine umfassende Dachsanierung.

Flachdächer älteren Baujahres bedürfen inzwischen des öfteren einer umfassenden Sanierung. Die Oberfläche des Daches ist oftmals porös oder löchrig geworden. Feuchte hat sich unter der Dachhaut gesammelt, kann nicht mehr abtrocknen und greift den darunter liegenden Beton an. Die Kosten einer Dachsanierung entsprechend im Prinzip einer neuen Abdichtung und erhöhen sich noch um die Entsorgung der bestehenden Abdichtung. Eventuell kann es erforderlich werden, eine darunter befindliche Betondecke ebenfalls zu sanieren, falls diese von der Feuchtigkeit stark angegriffen wurde.

Dachdeckung

Dachdeckung – wesentlicher Schutz gegen Alterungsschäden

Der fachgerechte Einbau ist das A und O.

Die Eindeckung des Daches ist eine der wesentlichen Schutzvorkehrungen gegen Alterungsschäden eines Gebäudes. So hält die Eindeckung Regen und Feuchtigkeit vom Gebäude fern und schützt ebenso vor direkter Sonnenbestrahlung. Die Kosten der Dacheindeckung variieren je nach verwendetem Material. Es gibt Betondachsteine, Schiefer oder Ton als Eindeckmaterial. Wichtiger als das Material ist der fachgerechte Einbau. Günstigere Betondachsteine erfüllen ihren Zweck genauso wie hochwertige Tonziegel, wenn sie denn entsprechend verbaut sind.

Gerade bei der Modernisierung von Gebäuden sollte immer ein Blick auf das Dach geworfen werden und es sollten sowohl die Eindeckung als auch die Holzkonstruktion beurteilt werden. Was bringt der schönste Innenausbau, wenn nach wenigen Jahren Feuchtigkeitsschäden entstehen?

Dachabdichtung

Dachabdichtung – sie spielt besonders bei Flachdächern eine entscheidende Rolle

Die Flachdachrichtlinie gibt technische Eigenschaften und die Beschaffenheit vor.

Für das Anwendungsgebiet der Dachabdichtung bei Flachdächern gibt es die Flachdachrichtlinie, in der die technischen Eigenschaften und die Beschaffenheit einer ordentlichen Flachdachabdichtung beschrieben sind. Wichtig ist in jedem Fall, moderne Dichtbahnen ohne Weichmacher zu verwenden, die nach mehreren Jahren verschwinden und das Material an Kanten brüchig werden lassen. Wichtig ist außerdem der saubere Anschluss an angrenzende Gebäudeteile wie Hauswand oder Attika. Ebenfalls bei der Flachdachabdichtung zu beachten sind die korrekte Entwässerung und ein Notüberlauf.

Flachdächer lassen sich auch wunderbar begrünen oder als Terrasse herrichten (je nach Grenzabstand). Allerdings sollte jedem bewusst sein, dass eine Terrasse auf einem Flachdach wesentlich höhere Kosten verursacht als eine herkömmliche Terrasse am Boden. Dies sollte bei der Planung des Hausbau bereits mit berücksichtigt werden. Sind die Gesamtkosten für das Haus bauen sowieso schon eher knapp bemessen, kommt eine Dachterrasse wohl eher nicht in Frage.

Cellulosedämmung

Cellulosedämmung – Alternative zur Mineralwolle

Top Dämmeigenschaften bei Sommerhitze.

Cellulose wird aus recyceltem Holz und Papier gewonnen. Der Dämmstoff kann als Platten- sowie auch als Einblasdämmung verwendet werden. Dies macht ihn besonders bei der Sanierung von Gebäuden interessant, bei denen das bestehende Dach erhalten bleiben soll. Die Kosten für Cellulose liegen zwar über der vielfach verbreiteten Mineralwolle, allerdings bekommt man dafür auch sehr gute Dämmeigenschaften in Bezug auf sommerlichen Hitzeschutz. Auch im Bereich der klassischen Neubauten im Einfamilienhausbereich ist der Einsatz von Cellulose eine mögliche Alternative.

Calciumsulfatestrich

Calciumsulfatestrich – für moderne und glatte Oberflächen

Früher: Anhydritestrich.

Calciumsulfatestrich wird als Fließestrich eingebracht. Er ist nach ein bis zwei Tagen begehbar und nach zwölf bis 14 Tagen verlegereif. Gegenüber dem häufiger eingesetzten Zementestrich eignet er sich nicht für dauerhafte Feuchtigkeitseinwirkung und ist somit gerade im Außenbereich eher ungeeignet. Zudem wird er vor der Verlegung des jeweiligen Fußbodenbelags noch geschliffen und grundiert, was einen entsprechend hohen Aufwand mit sich bringt. Durch das Schleifen lassen sich allerdings sehr moderne und gleichzeitig glatte Oberflächen herstellen, weshalb ein Belag nicht mehr zwingend erforderlich ist. Calciumsulfatestrich ist jedoch nicht kostengünstiger als ein klassischer Fußbodenaufbau mit Zementestrich.

Brennwertkessel

Brennwertkessel – für eine effizientere Heizung

Die Kosten sind überschaubar.

Der Brennwertkessel findet sich bei den Heizungsanlagen und zeichnet sich dadurch aus, dass er auch die im Abgas vorhandene Wärme über spezielle Wärmetauscher nutzt. Dies macht die Heizung noch effizienter. Es bildet sich allerdings Kondensat, was entsprechend abgeleitet werden muss. Von daher ist es immer sinnvoll, sowohl beim Neubau eines Hauses als auch bei der Sanierung eines Gebäudes am geplanten Aufstellort der Heizung auch einen Ablauf für Abwasser vorzusehen. Das kann bereits bei der Planung kostengünstig berücksichtigt werden. Die Kosten für einen Gasbrennwertkessel sind überschaubar und machen durchaus auch im Neubau Sinn.