HESA-Film zeigt Schritte zur Gebäudesanierung

Ein neuer Film der Hessischen Energiespar-Aktion (HESA) gibt interessante Einblicke in die Gebäudesanierung und stellt die Wärmedämmung in einen baugeschichtlichen Zusammenhang.

„Althaus ist Kalthaus“ präsentiert Messergebnisse und Langzeitstudien zu Dämmung und Dämmmaterial.

Der HESA-Informationsfilm zur Gebäudesanierung mit dem Titel „Althaus ist Kalthaus“ ist in der Mediathek unter www.energiesparaktion.de abrufbar. Der Film stellt die Wärmedämmung in einen baugeschichtlichen Zusammenhang: Besucht wird das bereits 1927 gedämmte Einsteinhaus in Caputh, außerdem stellen renommierte Wissenschaftler aus Deutschland und Österreich ihre eindeutigen Messergebnisse und Langzeitstudien zur Dämmung und Dämmmaterial vor. Es gibt einen kleinen geschichtlichen Ausflug in die 1920iger Jahre Norwegens, Hausbesitzer von nunmehr gedämmten Ein- und Mehrfamilienhäusern kommen zu Wort. Der Film beinhaltet auch ein Interview des Direktors der Branddirektion der Stadt Frankfurt/Main und zeigt am Beispiel von Passivhäusern, wohin die Reise geht.

Ein Anlass, diesen 35-minütigen Film über die Dämmbauweise zu produzieren, war die in letzter Zeit harsche Kritik, welcher sich die Wärmedämmung, besonders die Wanddämmung mit Polystyrol, ausgesetzt sah: Dämmung bringe nichts, rechne sich nicht, verursache Schimmel und gelte sogar als Brandbeschleuniger. Der Film geht diesen Argumenten nach und fragt: Ist diese Kritik an der Dämmung zur Energieeinsparung berechtigt oder nicht?

Die Hessische Energiespar-Aktion ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

Text und Foto: HESA/as