Kachelofen

Kachelofen – Inbegriff der Gemütlichkeit

Man unterscheidet zwischen Grundofen und Warmluftofen.

Der Kachelofen ist für viele Menschen im Winter der Inbegriff für Gemütlichkeit und Behaglichkeit. Es gibt ihnen ein urgemütliches Wohngefühl, das brennende Feuer zu sehen und dabei entspannt auf der Couch zu sitzen.

Der Kachelofen unterscheidet zwei Bauarten: den Grundofen und den Warmluftofen. Der Grundofen ist ausschließlich mit gemauerten Zügen hergestellt und kann sehr lange Wärme speichern. Er braucht entsprechend mehr Anlaufzeit um seine Temperatur zu erreichen, da mehr Masse erwärmt werden muss. Der Warmluftofen ist eine Kombination aus einem Heizeinsatz und gemauerten Zügen. Er erreicht relativ schnell seine Temperatur – und wenn die Luftgitter für den Warmluftaustritt geschickt geplant sind, kann mit seiner Wärme unter Umständen ein Großteil des gesamten Hauses geheizt werden.

Wenn Sie die Installation eines Kachelofens im Neubau planen, muss dies bei den statischen Berechnungen bereits bekannt sein, da der Kachelofen ein relativ hohes Eigengewicht hat und die Decke beim Haus bauen entsprechend ausgelegt sein muss. Die Kosten für einen Kachelofen schwanken nach Größe und Ausführung. Es sollten aber mindestens 12.000 Euro im Budget dafür veranschlagt werden. Das ist nicht wenig, aber wer einmal einen Kachelofen besitzt, wird ihn nicht mehr missen wollen.