Kamin und Parkett: Eine romantische Kombination

Von allen Bodenbelägen versprüht Parkett vermutlich am meisten Wohlfühlflair im Zuhause. Unschlagbar wird dieses im Verbund mit einem offenen Kamin. Gerade in der kalten Jahreszeit lässt sich dann nach einem langen Tag perfekt abschalten, die Seele baumeln lassen und die Wärme des heimischen „Lagerfeuers“ genießen.

Ein edler Holzboden und eine Feuerstelle müssen sich dabei keineswegs ausschließen, eine Funkenschutzplatte schützt das Parkett. Dazu wird dieses aber am besten vollflächig fest auf den Untergrund geklebt.

Bis Ende 2020 müssen in Deutschland gut zwei Millionen veraltete Holzöfen ausgetauscht oder auf gültige Grenzwerte nachgerüstet  werden, da sie dann älter als 25 Jahre sind. So schreibt es das 1. Bundesimmissionsschutzgesetz vor, das für kleine und mittlere Feuerungsanlagen die Feinstaub- und Kohlenmonoxidemssionen verschärft hat. Dem Faible für Feuerstätten tut dies keinen Abbruch. Seit Jahren liegt deren Anzahl in Deutschland zwischen zehn und zwölf Millionen, darunter Kaminöfen, Heizkamine und Kachelöfen, heißt es vom HKI Industrieverband Haus, Heiz-und Küchentechnik.

Offene Feuerstätten verpflichten Bauherren allerdings auch zu Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen, um eine Brandgefahr durch herausgeschleuderte Funken zu verhindern. Daher schreiben viele Feuerungsverordnungen zwischen Kamin und brennbarem Material einen Abstand von mindestens 50 cm nach vorne sowie 30 cm an den Seiten vor, dies ist jedoch je nach Bundesland unterschiedlich. Der Schornsteinfeger weiß am besten Bescheid, welche örtlichen Vorschriften einzuhalten sind für eine notwendige Feuerschutzplatte.

Ein solcher Funkenschutz kann dann sogar zu einem tollen Accesoire aufsteigen. Aus Glas oder Metall setzt er schicke Akzente zum Holzelement des Parketts – gerade dann, wenn er in das Holz eingelassen wird. Edel und zeitlos wirkt auch eine Platte aus Naturstein, die dank des direkten Strahlunseinfalls des Kamins eine angenehme Fußwärme entwickelt. Saubere Übergänge von Parkett zu Funkenschutz verhindern, dass diese zur Stolperfalle avancieren – solange das Parkett vorher fest auf den Untergrund geklebt wird.

Das professionelle Kleben übernimmt am besten der Profi, der prüft, dass der Übergang zwischen Funkenschutz und Holzdiele fließend ist und alles die gleiche Höhe besitzt. Auf störende Übergangs- und Abschlussprofile kann so verzichtet werden. Geklebtes Parkett ist deutlich belastbarer und damit langlebiger. Tritt- und Raumschall fallen geringer aus, da die Parkettelemente nicht in Schwingungen geraten. Für ein sehr wohngesundes Zuhause sollten zum Kleben des Parketts emissionsarme Kleb- und Verlegewerkstoffe eingesetzt werden, um Ausdünstungen in die Raumluft zu reduzieren. Sind die verwendeten Bau- und Werkstoffe mit dem EC1-Siegel zertifiziert, ist ein nachhaltiges Zuhause mit schadstofffeier Luft praktisch gesichert.

Weitere Vorteile von geklebtem Parkett auf www.initiative-pik.de

Text: as/Initiative pik, Foto: Initiative pik